Hochzeitsbrauch
Polterabend
Der Polterabend ist ein sehr alter Hochzeitsbrauch, der vermutlich noch aus vorchristlichen Zeiten stammt. Durch
das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollen böse Geister vertrieben werden. Keinefalls darf Glas zerschlagen
werden, da es als Unglückssymbol gilt.
Die Scherben müssen vom künftigen Brautpaar gemeinsam zusammengekehrt werden. Traditionell fand der Polterabend
am Tag vor der Trauung statt.
Junggesellenabschied
Wenige Tage vor der Hochzeit feiert er Bräutigam mit seinen männlichen Freunden einen ausgelassenen Abschied vom
Junggesellendasein. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Zuge der Emanzipation zieht heute auch oft
die Braut mit ihren Freundinnen los.
VORSICHT: Der Junggesellenabschied ist ein Hochzeitsbrauch aus England, und wurde früher beim Vater des
Bräutigams abgehalten. Die Männer der beiden zu vereinigenden Häuser, haben auf das Genaueste geprüft, ob sich der
Bräutigam mit seinen ehelichen Pflichten auskennt.
In feinster Festtagskleidung wurden dabei Ansprachen von den Familienoberhäuptern abgehalten. Abschied von den
Kumpels - das wurde erst in neuerer Zeit in Deutschland eingeführt. Es bietet sich deshalb auch ein Prüfung auf
Ehetauglichkeit beim Junggesellenabend an.
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